Reitunterricht in Berlin und Brandenburg

In meinem Reitunterricht verwende ich hauptsächlich Techniken aus dem Centered Riding/Reiten aus der Körpermitte nach Sally Swift und ergänze sie mit Elementen aus der TTEAM-Methode von Linda Tellington-Jones, dem Feldenkrais, der Alexandertechnik, der Kinesiologie und dem QiGong.

Pferde, die Probleme haben, eine gute Selbsthaltung unter dem Sattel zu finden, werden im Unterricht individuell mit TTouches und Bodenarbeits-Übungen aus der Tellington-Methode auf das Reiten vorbereitet.
Wertvolle Hilfen zur Verbesserung der Selbsthaltung des Pferdes bieten auch das Reiten mit Balancezügel, Körperbandage und Körperseil sowie das Halsringreiten.

Bei manchen reiterlichen Problemen bietet sich der Clicker als Kommunikationsbrücke zwischen Mensch und Pferd an.

Körperarbeit im Reitunterricht

Körperarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Sie hilft Reiterinnen und Reitern bei der Entwicklung des Körpergefühls für das eigene Gleichgewicht und für das Gleichgewicht des Pferdes.

Für viele Reiterinnen und Reiter ist Körperarbeit während des Reitunterrichts besonders effektiv, weil die Lerninhalte direkt erfühlt werden.

Es beginnt mit der Zentrierung in der Körpermitte und der Stabilisierung der richtigen Beckenposition. Siehe Foto „Becken stabilisieren“.

Die Beweglichkeit in Hüft-, Knie- und Fußgelenk wird verbessert, um den nachfolgenden Sitz zu entwickeln, der das Pferd in seinem Bewegungsfluss unterstützt. Siehe Foto „Beweglichkeit der Beine“.

Der Balancepunkt an der Fußsohle gibt die richtige Position für den Steigbügel vor. Das Fußgelenk wird nach der Position des Kniegelenkes ausgerichtet für eine optimale Beweglichkeit und Gesunderhaltung der Gelenke. Siehe Foto „Balancepunkt“.

Die Senkrechte im Oberkörper zu finden ist bedeutsam, um nicht hinter oder vor die Bewegung des Pferdes zu kommen. Siehe Foto „Senkrechte finden“.

Eine weiche, elastische Zügelverbindung ist oft der Schlüssel für besseres Reiten.
Die Ausbilderin hat in der Rolle des Pferdes selbst die Möglichkeit, die Beweglichkeit der Reiterin in Schultergelenk, Ellenbogen und Handgelenk zu überprüfen. Siehe Foto „Zügelkontakt üben“.

Eine weiche Zügelverbindung fängt in der entspannten Schulter der Reiterin an. Durch Körperarbeit wird das Öffnen des Schultergelenkes erleichtert. Siehe Foto „Schultergelenk öffnen“.

Durch Beckenkippen am Pferd erlernt die Reiterin zu erspüren, welche Bewegung das Pferd macht, um die Hinterhand zu aktivieren und den Rücken anzuheben. Siehe Foto „Beckenkippen“.

Im Entlastungssitz für Trab und Galopp lernt die Reiterin, ihren eigenen Schwerpunkt über ihren Füssen auszubalancieren. Die Aktivierung und der Aufbau der Rückenmuskulatur des Pferdes werden so optimal gefördert. Siehe Foto „Entlastungssitz lernen“ und Foto „Entlastungssitz im Galopp“.

Verbesserung der Hilfengebung durch eigenes Erspüren der Hilfen am eigenen Körper. Entwicklung von Feingefühl und klarer Absicht. Siehe Foto „Fühlen lernen“.

zum Seitenanfang