Wanderreiten in Südfrankreich

Wanderreiten ist für mich eine der schönsten Möglichkeiten, Zeit mit Pferden zu verbringen. Diese sehr ursprüngliche Art des Reisens eröffnet uns einen ganz neuen Blickwinkel auf die Natur, die Landschaft und den Rhythmus der Pferde. Wer die körperlichen Anstrengungen eines Wanderrittes nicht scheut, wird sicherlich mit einem ganz besonderen Reiterlebnis belohnt.

Südfrankreich mit seinen bergigen, abwechslungsreichen Landschaften ist ein ideales Gebiet für Wanderritte. Die dünne Besiedelung, die historischen Wander- und Reitpfade, die wilde Natur und das alte Kulturland laden zum Reiten und zum Träumen ein.

Die vier- bis achttägigen Ritte führen uns durch die Berge, Flüsse und Täler der Départements Drôme, Isère und Ardèche. Besonders beliebt sind die Wanderritte in die Bergwelt des Vercors und des Haut-Diois.

Organisiert und durchgeführt werden die Wanderritte mit einem französischen Wanderreitbetrieb. Französischkenntnisse sind nicht erforderlich, eine Übersetzerin reitet mit.

Ausreichend Reitkenntnisse sind für einen solchen Ritt von Vorteil, aber auch sportliche Reitanfänger können mitreiten. Fitness und etwas Kondition sollten mitgebracht werden, da wir schwierige und sehr steile Passagen zu Fuß bewältigen.

Die gut ausgebildeten und trittsicheren Wanderreitpferde gehören verschiedenen Rassen an (Mérens, Hispano, Araber, Appaloosa, Comtois-Mix, Cheval de loisir) und haben ein Stockmaß von 1,48m bis 1,58m. Durch die ganzjährige Weidehaltung sind die Pferde sehr ausgeglichen und verfügen über eine beeindruckende Kondition.

Die Ausrüstung der Pferde ist an das Reiten im gebirgigen Gelände angepasst und besteht aus Westernsattel, Vorderzeug, Schweifriemen und Satteltaschen.

Wir reiten in einer kleinen Gruppe von 6 bis 10 Reiterinnen und Reitern und legen pro Tag ca. 25 bis 30 km zurück. In den Bergen bedeutet dies ca. 5 bis 7 Stunden zu Pferde, unterbrochen von einer langen Mittagspause, in der es ein französisches Picknick gibt.

Unser Gepäck trägt ein Packpferd oder Maultier oder wird mit dem Begleitfahrzeug transportiert.
Wir übernachten im „gîte équestre“, so werden in Frankreich die Herbergen für Wanderreiter genannt, vergleichbar mit den deutschen Almhütten. Abends wird im „gîte“ für uns gekocht, und wir werden von der berühmten und reichhaltigen (!) französischen Küche verwöhnt.

Termine 2016:

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